"Jugendliche werden durch MMA gewalttätiger."

Die Fakten:

Ob das Ausüben und Ansehen von Kampfsportarten Gewalt auslöst, ist unter Wissenschaftlern hoch umstritten. Beispielhaft seien die bekannten Stellungnahmen von Herrn Professor Dr. Gunter A. Pilz von der Leibniz-Universität Hannover genannt. Er verweist auf die Ventilwirkung von Kampfsportarten. Sie können aus seiner Sicht verhindern, dass Entsagungs-, Frustrations- und Enttäuschungserfahrungen auf ungesetzliche, gesellschaftlich tabuisierte Weise verarbeitet werden.

So sind Kampfsport-Angebote an Jugendliche aus sozial schwachem Umfeld eine seit Jahrzehnten anerkannte und bewährte Möglichkeit, um Gewaltbereitschaft zu zähmen und Aggressionspotenziale im Sport statt im sozialen Leben abzubauen. Dieses Potenzial gilt auch und erst recht für MMA.

 

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